Die Reise begann am Samstag um 8:00 Uhr in Langenhagen. Reiseveranstalter Klaus Schörnig hatte diesmal den großen Bus mit 50 Plätzen dabei aus seiner Königsklassse Busse dabei. Wie immer gewohnt bequem ging es auf die Reise nach Amsterdam. Ohne Verkehrsbeeinträchtigungen kamen wir dann gegen 15:00 in Amsterdam an. Bis in das Zentrum, wo die Grachtenfahrt losgehen sollte, brauchten wir dann nochmal eine Stunde. Eine Stunde schipperten wir dann auf den Amsterdamer Grachten rum, ganz interessant.

Danach fuhren wir weiter zur Startnummernausgabe ins Amsterdamer Olympiastadion. War gar kein Problem, wir konnten daneben parken. Es gab schon mal einen Vorgeschmack auf das zu erwartende Gewusel am Sonntag mit ca. 30.000 LäuferInnen. Anschließend wurden wir zum Hotel am Flughafen gebracht. Außer diesem Hotel gabe es dort noch ein Hotel und noch ein Hotel und einen McDonalds, aber nichts für LäuferInnen zu essen.Die Halbmarathonis, die erst um 13:30 starten mussten, fuhren daraufhin in die Stadt zum Essen, die meisten Marathonis versuchten in einem Hotelrestaurant etwas pastaähnliches zu finden. Wir decken den Mantel des Schweigens über das Restaurant und die Bedienung.

Am nächsten Morgen wurde schon das Frühstück in Startblöcke eingeteilt. Wir bekamen den Block zwischen 7:30 und 8:00 zugewiesen. Vollkornbrot gab es nicht, dafür Ziehharmonikabrot. Abfahrt mit dem Bus zum Stadiion um 8:30. Wer glaubte, dass man auch am Sonntag direkt am Stadion parken konnte, wurde eines Besseren belehrt. Der Bus musste ungefähr 2km vom Stadion entfernt parken, die Veranstalter hatten wohl nicht mit Bussen gerechnet, schwache Organisation.Um 9:30 wurden die Marathonis dann auf die Strecke gelassen, in mehreren Startblöcken, bis um 9:50 der letzte Block auf die Reise ging.

 12.000 Marathonis brachten das Stadion (Bild vom Vorabend) zum Kochen, um 13:30 dann nochmal 14.000 Halbmarathonis und zwischendurch 5.000 8km LäuferInnen. Es war eine große Runde durch die Stadt, nördlich begrenzt vom Grachtensystem und südlich ging es 10km die Amstel runter und hoch. Zur Bespaßung der LäuferInnen waren Musikboote im Einsatz, die die Ufer beschallten. Und auch ansonsten waren sehr viele Musikkapellen und fahrbare Beschallungsanlagen unterwegs, insgesamt an bestimmt 20 Orten.Die Zuschauer waren dem Ereignis durchaus zugetan und mit Einsatz dabei, es gab aber auch lange Strecken, wo nichts los war.

Verpflegungsstationen gab es alle 5km, ab km30 auch noch zwischendurch Wassertränken. Das Wetter war mit 19° bedeckt und bis 14:00 regenfrei angekündigt, leider wusste das Wetter davon aber nichts und es begann schon um 11:30 leicht zu regnen bei höchstens 17°.

Bis wir dann wieder alle beisammen(im Bus sitzend) hatten, war es 17:30 und es ging auf die Heimreise. Medaillen haben wir diesmal zwar nicht mitgebracht, aber zwei PB von Gustavo de Arriba und Nicole Wachsmuth. Für Danies Königes und Thomas Hogrefe war es der erste Marathon, den beide mit Bracour absolvierten.

 

 

 

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