[Update/Bilder]
Bericht von Andreas Kolbe zum Schneekoppelauf
Marian, Dana, Andreas Kolbe, ?, ?, Dirk Wermter, Bernd Rietschel
Schneekoppe, oder 3x Schneekoppe= 1x Mont Blanc!
Am vergangenen Wochenende (28.06-30.06.19) fand in Karpacz der Lauf auf die Schneekoppe statt.
Zur Auswahl standen drei Strecken, 17 km/1000 HM (sind aber 18 km), 36 km/2000 HM oder für ganz Harte und Unterforderte 55 km/3000 HM.
Auf der 55 km Strecke gingen keine LAC ler an den Start, im letzten Jahr hatte sich Wolfgang Waldmann auf dieser Distanz ausgetobt!
Wie schon im vergangenen Jahr, nahmen Kerstin Schoeneberg und Dirk Wermter die zwei Runden unter die Sohlen,
Andreas Kolbe startete auf der sogenannten “Kinderrunde”. (trotzdem Anstrengend)
Gestartet wurde pünktlich um 9.00 Uhr bei sommerlichen Temperaturen. Der Startschuss wurde wie jedes Jahr vom Bürgermeister des Ortes abgegeben,
nicht das dies etwas besonderes ist, aber jener Bürgermeister wartet den ganzen lieben Tag lang bis zum
letzten Athleten und klatscht mit allen Sportlern ab, anschließend übergibt er die Finisher-Medaillen.
Zwischendurch soll er mal zum Kaffee trinken gewesen sein und hat einige Athleten ausgelassen.
Man stelle sich vor Herr Hoyer steht bis zum letzten Läufer am Silbersee!
Zuerst ging es im lockeren Galopp durch Karpacz bevor die Strecke in den schattigen Wald einbiegt.(Gott sei Dank)
Jetzt waren die Temperaturen zwar angenehm aber es ging die nächsten 6- 6,5 km nur stramm bergan.
Die Läufer wurden richtig gefordert. Der größte Teil musste im gehen bzw. im schnellen wandern bewältigt werden.
Nachdem der erste teil des Aufstiegs geschafft war, erreichten die Läufer das Hochplateau und es war auch mal wieder
an laufen zu denken, der steinige, von Krüppelkiefern gesäumte Weg schlängelte sich von nun an recht eben durch das Gelände.
Die Sonne schien nun unermüdlich vom wolkenlosen Himmel und in geringer Entfernung war auch schon der Gipfel der Schneekoppe (1600 HM)
auszumachen, nur noch ein langer heftiger Anstieg trennte die Läufer vom Gipfelkreuz.
Die Aussicht war grandios, leider war nicht viel Zeit für Fernsicht, da ja alle Athleten eine Zielzeit vor Augen hatten.
Kaum on the top angekommen ging es auch schon wieder bergab, ca. 6 km wilde Hatz über kleine Steine, große Steine,
dicke Steine, bei so vielen Steinen musste man höllisch aufpassen das man sich nicht vertritt.
Dirk Wermter ist dieses leider auf der zweiten Runde passiert, so das er zur Aufgabe gezwungen war.
Langsam kam das Ziel in Sichtweite und die letzten Kräfte wurden noch einmal mobilisiert, damit der Zieleinlauf locker und
entspannt aussieht (das viel aber sehr schwer). Der Bürgermeister lauerte schließlich auch schon an der Ziellinie.
Wer nun fertig war konnte sich am Verpflegungsstand verloren gegangene Energie zuführen und den Flüssigkeitshaushalt
in
Ordnung bringen!
Die zwei und drei Runden Läufer konnten dies auch, allerdings in Maßen, da ja noch ein hartes Stück Arbeit vor ihnen lag.
So auch Kerstin Schoeneberg, mit leichten Magenproblemen ging es in die nächste Runde und dies sollte sicherlich nicht
einfach sein, doch Kerstin hat es bis zum Ende durchgezogen (Glückwunsch).
Allen Läufern die hier zwei und erst recht drei Runden laufen gebührt großer Respekt (tolle Leistung)!!
Nachdem alle Läufer aus unserer Gruppe gesund und munter im Ziel angekommen waren, ging es zum Hotel zurück und
der riesige Sauna, Pool und Spa Bereich wurde bei diesem Wetter nochmal ausgiebig genutzt.
Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung mit super Wetter und tollen Mitfahrern.
Marian hat wieder alles gegeben, alles war gut durchorganisiert.
Wer Interesse und Lust bekommen hat kann sich noch um Plätze für 2020 bewerben, noch gibt es welche!"
Name |
Zeit 17 km | Platz (mw/AK) |
---|---|---|
Andreas Kolbe (M45) | 2:00:16h | 18 / 2 |
Name |
Zeit 36 km | Platz (mw/AK) |
---|---|---|
Kerstin Schoeneberg (W40) | 5:39:50h | 75 / 6 |
Dirk Wermter(M55) | dnf |
Ergebnisse
Bilder
Andreas beim Abstieg
Kerstin bergauf und wieder bergab